Eine private Unfallversicherung ist für viele Menschen sinnvoll. Tritt Invalidität aufgrund eines Unfalls ein, kann der Versicherungsnehmer die vereinbarte Invaliditätsleistung beanspruchen. Die Realität sieht dagegen oft anders aus. Verzögern, hinhalten und Zahlungen verweigern: Leider können viele Versicherungsnehmer ein Lied davon singen. Wenn Ihre private Unfallversicherung Leistungen verweigert, dann geben Sie bitte nicht auf. Ein Rechtsanwalt für Unfallversicherung kann in vielen Fällen helfen.

 

Ihre private Unfallversicherung zahlt nicht? Gern biete ich Ihnen bei Problemen mit ihrer Versicherung eine kostenlose Ersteinschätzung ein. Rufen Sie an oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Sie erhalten dann einen Anruf und eine erste Beratung innerhalb von 24 Stunden.

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Rechtsanwalt Unfallversicherung: typische Probleme

Eine private Unfallversicherung bietet eine Absicherung gegen schwerwiegende Folgen eines Unfalls. Dabei ist es egal, ob der Unfall auf der Arbeit, zu Hause oder auf Reisen passiert ist. Gerade wenn Unfallschäden ein Leben lang begleiten, ist dies in der Regel für den Versicherten mit hohen Kosten verbunden. Eine private Unfallversicherung ist deshalb sinnvoll, weil sie diese Kosten wenigstens teilweise abfedert. Oft ist allerdings die Enttäuschung groß, wenn nach jahrelangen Beitragszahlungen die Unfallversicherung nicht zahlt.

 

Wann zahlt die private Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung zahlt die vereinbarte Leistung, wenn der Versicherte einen Unfall erleidet und dadurch dauerhaft Invalidität eintritt. Die private Unfallversicherung zahlt hingegen nicht, wenn die im Versicherungsvertrag und den Versicherungsbedingungen geregelten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

Definition Unfall

Was ist ein Unfall in der privaten Unfallversicherung? Die Definition des Unfalls findet sich in den Versicherungsbedingungen:

“Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsbeschädigung erleidet.”

 

Invalidität in der Unfallversicherung

Als Voraussetzung für den Anspruch auf die Invaliditätsleistung muss durch den Unfall die Invalidität der versicherten Person eingetreten sein. Invalidität ist dabei eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit.

Die Höhe der Invaliditätsleistung bemisst sich am Invaliditätsgrad. Um den Grad der Invalidität bestimmen zu können, findet sich in den Versicherungsbedingungen die sogenannte Gliedertaxe. Danach soll ein ärztlicher Gutachter den jeweiligen Grad genau bestimmen können.

Gutachten in der Unfallversicherung

Der Versicherer schickt Sie regelmäßig zu einem ärztlichen Gutachter. Der Gutachter wird Sie untersuchen und anhand Ihrer medizinischen Unterlagen die Voraussetzungen für die Invaliditätsleistung aus der Unfallversicherung prüfen.

Tipp: Beantworten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß und fertigen Sie sich nach der Begutachtung Notizen an. Sollte die Unfallversicherung nicht zahlen, dann kann ein Rechtsanwalt Unfallversicherung anhand Ihrer Aufzeichnungen den Sachverhalt besser nachvollziehen.

Risikoausschlüsse

Die Leistungspflicht des Versicherers wird durch den Ausschluss bestimmter Risiken begrenzt.

Die erste Gruppe umfasst für den Versicherer nicht mehr kalkulierbare Risiken . Dazu gehören Krieg und Bürgerkrieg oder Kernenergie.

Die zweite Gruppe umfasst individuelle Risiken der versicherten Person, die über den Rahmen der allgemeinen Unfallversicherung hinausgehen. Eine großer praktische Bedeutung haben hierbei Fälle von Geistes- und Bewusstseinsstörungen in der Unfallversicherung. Darunter fallen beispielsweise Unfälle unter Alkoholeinfluss, Krankheiten oder Drogen.

 

Was zahlt die private Unfallversicherung?

Sind die Voraussetzungen erfüllt, zahlt die private Unfallversicherung eine Invaliditätsleistung. Dies kann eine einmalige Invaliditätssumme oder eine Rente sein.

Gliedertaxe in der Unfallversicherung

In den meisten Fällen wird der Grad der Invalidität und damit die Invaliditätsleistung anhand einer Gliedertaxe berechnet. Die genauen Werte finden Sie in Ihrem Versicherungsvertrag. Die Berechnung des Invaliditätsgrads kann teilweise etwas schwierig nachvollziehbar sein. Ein spezialisierter Rechtsanwalt für Unfallversicherung kann Ihnen hier ebenfalls helfen.

Angebot: Das Versprechen einer kostenlosen ersten Beratung gilt auch bei der Gliedertaxe. Wenn Sie die Berechnung der Invaliditätsleistung nicht nachvollziehen können, dann rufen Sie an oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Sie erhalten in 24 Stunden einen Rückruf und eine erste Einschätzung.

Festgelegt wird durch die Gliedertaxe der Invaliditätsgrad bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit eines bestimmten Körperteils. Auf die Art der Verletzung kommt es dabei nicht an. Knochenbrüche, Sehnen- oder Bänderrisse, Gelenkversteifungen oder andere Verletzungsarten sind gleichermaßen versichert. Auch dauerhafte Schmerzen können in der privaten Unfallversicherung zu einer Leistung führen.

Mitwirkung von Vorerkrankungen

Ein häufiges Problem Mitwirkungsanteil in der privaten Unfallversicherung. Haben Krankheiten oder Gebrechen am Eintritt der Invalidität mitgewirkt, muss die private Unfallversicherung (teilweise) nicht zahlen. Die ärztlichen Gutachter der Versicherungen behaupten relativ einen Mitwirkungsanteil. Der Versicherer mindert daraufhin die Invaliditätsleistung. Nicht selten sind diese Gutachten fehlerhaft. In den meisten Fällen kann ein erfahrener Rechtsanwalt für Unfallversicherung helfen, die Fehler der Gutachter aufzudecken.

Progression in der Unfallversicherung

In den meisten Versicherungsverträgen über eine private Unfallversicherung ist eine Progression vereinbart. Einfach gesagt, erhöht sich ab einem bestimmten Invaliditätsgrad erhöht sich durch die Progression die Versicherungssumme.

In einem Vertrag ohne Progression mit einer Grundsumme von 100.000 € bei einem Invaliditätsgrad von 50% eine Invaliditätssumme von 50.000 € fällig.

Wurde jedoch eine Progression vereinbart, dann sieht diese Rechnung anders aus. Die Einzelheiten sind immer im Versicherungsvertrag geregelt. Beispielsweise kann vereinbart sein, dass aber ein Invalidität von 25% eine Progression greift und bis 49% eine Verdoppelung der Versicherungssumme und von 50% bis 74% eine Verdreifachung der Versicherungssumme fällig wird. Bei einem Invaliditätsgrad von 50% wären dann also 150.000 € von der Versicherung zu zahlen.

Achtung! Gerade wenn es an einem bestimmten Punkt eng wird, versuchen einige Gutachter der Versicherer zu tricksen. Wie im Beispiel gezeigt, kann der Unterschied zwischen 49% und 50% erheblich sein. Bei Zweifeln lassen Sie sich von einem Anwalt für Unfallversicherung beraten.

 

Fristen in der Unfallversicherung

In der Praxis von großer Bedeutung sind die Fristen in der private Unfallversicherung.

Wichtige Fristen sind:

  • Meldung des Unfalls
  • Eintritt der Invalidität
  • Ärztliche Feststellung der Invalidität
  • Geltendmachung des Anspruchs

Mehr zu Fristen in der Unfallversicherung lesen…

Sie sollten auf die Einhaltung der Fristen in der privaten Unfallversicherung unbedingt achten! Versäumen Sie wichtige Fristen, kann der Versicherer leistungsfrei werden.

 

Ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Der Rechtsanwalt für private Unfallversicherung wird Sie in der Regel nicht ausführlich über Ihre Versicherungen beraten. Dafür fehlt dem Anwalt meist der notwendige Überblick zu den individuellen Produkten der einzelnen Versicherer. Hier sind Versicherungsberater, Versicherungsmakler aber auch die Versicherungsvertreter die besseren Ansprechpartner.

Private Unfallversicherungen – hohe Leistungen zu niedrigen Beiträgen

Aus anwaltlicher Sicht kann aber im Grundsatz zu einer privaten Unfallversicherung geraten werden. Einerseits sind die Beiträge vergleichsweise niedrig. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Unfälle mit schweren Folgen selten sind. Im Ernstfall sind die Zahlungen dagegen sehr hoch. Auch die Zahlung einer Rente kann in vielen Fällen vereinbart werden.

Unfallversicherung statt Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Unfallversicherung kann auch in gewissem Umfang eine Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung darstellen. Personen, die unter Vorerkrankungen leiden oder ein gewisses Alter erreicht haben, können BU-Versicherung gar nicht mehr oder nur zu sehr teuren Konditionen abschließen. Für diese Personengruppe bietet sich besser der  Abschluss einer privaten Unfallversicherung mit Rentenleistungen an. Dadurch können Sie sich zumindest gegen Berufsunfähigkeit aufgrund eines Unfalls absichern.

Ein Vorteil kann nämlich sein, dass die private Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen oder nur mit eingeschränkten Gesundheitsfragen daherkommt. Gerade wer bereits beispielsweise unter Rückenproblemen oder einer psychischen Erkrankung litt, wird wahrscheinlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen können. Gerade bei Berufsunfähigkeit bei Depressionen sind Versicherer sehr sensibel. In diesen Fällen, kann sich eine Unfallversicherung anbieten, um zumindest die Folgen eines Unfalls finanziell abzufedern.

Akteneinsicht in der privaten Unfallversicherung

Sollte im Zusammenhang mit einem Versicherungsfall in der privaten Unfallversicherung ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet sein, kann es notwendig werden, Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu  nehmen.

Sind Dritte an einem Unfall beteiligt, wird meist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am häufigsten wird dies bei Verkehrsunfällen der Fall sein.

Besteht der Verdacht auf einen unnatürlichen Todesfall, leitet die Staatsanwaltschaft immer ein Ermittlungsverfahren wegen eines Tötungsdelikts ein. In der privaten Unfallversicherung besteht beispielsweise meist ein (teilweiser) Ausschluss für Suizid. Ebenso behaupten Versicherer bei vorhergehenden gefährlichen Verhalten gern, dass kein Versicherungsschutz bestünde. In allen Fällen sollte intensiv geprüft werden, ob die Behauptungen des Versicherer zutreffend sind. Oftmals versuchen Versicherer sich durch pauschale Behauptungen der Leistungspflicht zu entziehen.

Rechtsanwalt Unfallversicherung: bundesweite Vertretung

Ich habe mich als Rechtsanwalt auf private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, private Krankenversicherung und Medizinrecht spezialisiert. Folglich kann ich Fragen in diesen Rechtsgebieten in den meisten Fällen schnell und effizient beantworten. Mit meinem Kanzleistandort in Leipzig betreue ich bundesweit Mandanten im Bereich der privaten Unfallversicherung. Ich bearbeite dabei jeden einzelnen Fall persönlich und biete meinen Mandanten immer eine kostenlose erste Einschätzung an.